Sonntag, 21. Oktober 2012

Kurz-Rezension: Hourglass - Die Stunde der Zeitreisenden von Myra McEntire


Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Hourglass
Reihe: 1/2
ISBN-10: 3442475635
ISBN-13: 978-3442475636
Preis: 12,99

Kurzbeschreibung:
Die 17-jährige Emerson Cole sieht Dinge, die niemand sonst sehen kann: Es sind Geister, Menschen aus einer anderen Zeit. Keiner konnte ihr bisher erklären warum. Erst als sie Michael Weaver kennenlernt, den attraktiven Experten einer mysteriösen Organisation namens „Hourglass“, scheint ihre Welt wieder Sinn zu ergeben. Nicht nur fühlt sie sich zu ihm hingezogen, sondern er eröffnet ihr, dass sie eine besondere Gabe besitzt – sie kann durch die Zeit reisen. Nur deshalb hat Michael sie aufgesucht, und nur deshalb schwebt sie bereits in größter Gefahr.

Myra McEntire lebt in Nashville, der Country-Metropole von Amerika. Da Country-Musik aber überhaupt nicht ihrem Geschmack entspricht, blieb ihr nichts anderes übrig, als sich aufs Schreiben zu konzentrieren. Seit ihrer Kindheit hat sie daher immer wieder kürzere Erzählungen verfasst, aber „Hourglass – Die Stunde der Zeitreisenden“ war ihr erster Roman. Und sie hat noch viele Ideen für weitere spannende Geschichten aus der Welt von „Hourglass“. (Für mehr Infos *klickt hier*)


Von der Handlung her hat mir dieses Buch sehr gut gefallen und war mal etwas anderes. Menschen mit besonderen Genen, die die Zeit beeinflussen und sogar in der Zeit reisen können...
Für die Handlung bzw. den Inhalt vergebe ich deshalb: 4 von 5 Schneeflocken



Die Charaktere waren meiner Meinung nach ein wenig schwach. Manchmal sogar ein wenig unsympathisch. Besonders Emerson ging mir dann und wann mit ihren ständigen Stimmungsschwankungen, ihren Schwärmereien und ihrer Unentschlossenheit auf die Nerven. Micheal war auch nicht wirklich besser, da man so gut wie kaum etwas über ihn erfährt. Der einzige, der mir als Charakter wirklich zugesagt hat, war Kaleb.
Deshalb vergebe ich für dieses Kriterium nur:
2 von 5 Schneeflocken



Auch die Spannung kam mir bei "Hourglass" ein wenig zu kurz. Erst gegen Ende wurde es spannend und einiges hat mich wirklich überrascht. An Abwechslung hat es ebenfalls etwas gemangelt. An manchen Stellen konnte ich nur noch die Augen verdrehen, weil mir das Geschehen zu "langweilig" war.
Für die Spannung bzw. Abwechslung vergebe ich deshalb nur 3 von 5 Schneeflocken, da der Schluss noch einiges retten konnte :)



Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, aber etwas eintönig.
Deshalb vergebe ich für diesen Punkt: 4 von 5 Schneeflocken



Was soll ich sagen? Ich hatte etwas mehr von diesem Buch erwartet, besonders von seinen Charakteren. Diese haben mich leider enttäuscht, aber dennoch werde ich optimistisch auf den zweiten Teil warten und hoffen, das dieser besser ist, als sein Vorgänger :)



Das Buch hat durchaus Potential, wenn auch einige Schwächen. Wer Zeitreise-Romane mag und etwas für zwischen durch sucht, ohne eine komplexe Handlung, dem könnte dieses Buch durchaus gefallen.

Gesamt vergebe ich: 3 von 5 Schneeflocken



1 Kommentar:

  1. Hi,
    ja ich kann dir in den meisten Fällen total zustimmen. Die Geschichte hat mich jetzt nicht umgehauen, aber sie war in Ordnung.
    Vorallem bei den Charakteren stimme ich dir zu. Emerson und Michael sind nicht unbedingt sympatisch, aber Kaleb war, bzw. ist ein Lichtblick gewesen.

    LG Marie ^^

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